Monthly Archives Juni 2017

BEGEISTERT VON WANGEROOGE

Ihre Schilderung über ihre neue Heimat hört sich an wie ein Liebesbekenntnis zu Wangerooge. Gundula und Wolfgang  Bielfeldt aus Bielefeld sind die neuen Betreiber der Biomaris-Ecke am Platz am Meer und sind begeistert vom Standort: »Eine herrliche Lage mit Blick aufs Meer. Einfach toll.«

as Ehepaar Bielefeldt kennt sich aus an der Nordsee: »Wir haben drei Jahre die Biomaris-Niederlassung auf Langeoog gehabt. War auch eine schöne Zeit. Aber hier auf Wangerooge gefällt es uns noch besser. « Das Ehepaar im Unruhestand freut sich erst einmal auf den Sommer. Gundula, die früher in einer Apotheke tätig war, will die Verbindung zum Bielefelder Haus nutzen: »Mit sechs Jahren war ich erstmals auf Wangerooge. Jetzt bin ich froh, das Meerestiefwasser in verschiedenen Varianten anbieten zu können. Hier kann jeder etwas für seine Gesundheit tun.« An Tischen sitzend,
trifft man hier auch schnell Gleichgesinnte, man tauscht Erfahrungen und Neuigkeiten aus und spricht über einige von rund
300 Produkten von Biomaris 80 Jahre besteht das in Bremen ansässige Unternehmen, das sich Gesundheit und Schönheit aus dem Meer verschrieben hat. Der Klassiker ist nach wie vor die Hautcreme. Ein Produkt, das auch in Hautkliniken zur Nachpflege von Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis eingesetzt wird. Im Laufe der Jahrzehnte haben die Forscher des Unternehmens die Produktpalette des Thalasso-Spezialisten jedoch erheblich erweitert, Kosmetik-Serien für Damen und Herren, Sonnen-Cremes und Lotions, Anti-Aging-Cremes und -Gelsentwickelt und sich hierbei vornehmlich der Naturprodukte aus dem Meer oder den typischen Pflanzen von Inseln und Küste wie des Sanddorns bedient.
Auch Antje Pollex, die Vorgängerin der Bielfeldts, konnte viele Stammkunden begrüßen, die bei einem Gläschen Meerestiefwasser mit oder ohne Orange-, Sanddorn- oder Tomatensaft den Wert der Biomaris-Niederlassung als Kommunikationszentrum zu schätzen wussten, sich mit ihren Lieblings-Produkten versorgten und auch gern mal die eine oder andere neue Kreation aus dem Meer von Angeboten mittels Pröbchen testeten.

Biomaris-Bielfeldt

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FRIESENWOODSTOCK

Das erste Mal war Himmelfahrt 2009. Seitdem hat sich das von den Wangoo Diptams inszenierte Event im Rosengarten zu  einem echten Renner entwickelt. Nach der Pause im Vorjahr sorgte das diesjährige Programm für viel Beifall. Aber – so lautet die bange Frage der Wangerooger – war es der letzte Friesenwoodstock?

Ja, es sieht so aus. Leider. Aber das Festival 2017 wird allen Mitwirkenden und Besuchern in Erinnerung bleiben.  Himmelfahrt auf Wangerooge – das war wirklich wieder ein Hit. Die Trommlerinnen-Gruppe Wangooo Diptams hatte wieder die Wangerooger Kulturgruppen und zahlreiche Gäste zum Festival eingeladen. Antje Pollex hatte es sogar
geschafft, mit dem Berliner Max Buskohl einen Star der Musikbranche zu verpflichten. Und Maxe hielt, was seine vielen Fans versprochen hatten. Buskohl statt Grünkohl! Vielfalt statt Solisten. Auf dem reichhaltigen, mit viel Liebe  zusammengestellten Programm standen – natürlich auch – ein Flohmarkt sowie Auftritte der Kindertanzgruppe »Deichtänzer«, der Line Stompers, Punk-Pop aus Jever mit »Sorry 4 my generation«, Gute-Laune-Musik mit der Insel-Combo, Percussion mit »Samba For Ya« aus Bad Oeynhausen, »Alde Härn« aus Celle und Zumba mit Wangerooges Eintänzer Marc.  Mittendrin statt nur dabei sorgten die
Ameisen vom Straßentheater Pikante für Unterhaltung. Nicht nur die Kinder tanzten mit …
FOTO: EVELYN GENUIT

Friesenwoodstock

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SCHIFFE DRÄNGELN NICHT

Sie genießen die Insel, das Flair, die gesunde Luft. Aber manchmal schimpfen die Urlauber auch, wenn sie am Anleger in Harle für Gepäck und Fahrkarten lange anstehen müssen. Manche drängeln. Nicht so die Schiffe »auf der anderen Seite«, draußen im Meer. parallel zur Insel verlaufen gleich drei wichtige Schifffahrtsrouten: der Elbe-Schifffahrtsweg, die Weser-Route und – am nächsten zur Insel – das Jade-Fahrwasser. Alle Güter, die per Schiff importiert werden, kommen hier vorbei. Auch ohne Fernglas kann man die Namen der Containerriesen lesen.

DIE POST IST DA
Die beiden Wangerooge-Fähren MS Harlingerland und MS Wangerooge werden zum Schiffspostamt. Dieter Stephan,  Koordinator der Eventteams der Deutschen Post Philatelie in Norddeutschland, richtete auf den Schiffen Postämter ein. Er hat nicht nur die Vereidigung und Einweisung des Personals vorgenommen, sondern auch die beiden nagelneuen  Schiffspoststempel übergeben. Damit können Briefe und Postkarten an Bord aufgegeben werden – und alle erhalten je nach Schiff den entsprechenden Stempel. Und zur Schiffsposteröffnung gab es als besondere Stempelvorlage einen limitierten  Sonderbriefumschlag, der für 80 Cent abgegeben wird. Er ist in einer Auflage von 1000 Stück vorrätig und zeigt links die beiden Insel-Fähren auf dem Weg von Wangerooge nach Harlesiel. Die Schiffspostbeauftragten haben vor Ort neben Ansichtskarten auch eine kleine Auswahl an maritimen Sonderbriefmarken, damit auf der Urlaubspostkarte von der Nordsee auch gleich das passende Porto verklebt werden kann. Die MS Harlingerland hatte schon einmal einen Schiffspoststempel – und zwar, als das Schiff noch im Helgoland-Verkehr eingesetzt wurde, weiß Dieter Stephan. »Dass nun Schiffspostämter eingerichtet werden, begann mit einer Spinnerei«, erzählt er: In Deutschland gibt es etwa 40 Schiffe – Fähren, Ausflugsschiffe und Museumsschiffe – mit Schiff-Poststelle. Und dass die Fähren der Schifffahrt- und Inselbahn ab sofort dazugehören, war eine Idee von Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis in Hamburg. Der sprach Dieter Stephan an und der wiederum Hotelier Jan Hinrichs aus Carolinensiel, der die Gastronomie auf den Insel-Fähren betreibt.

Die »MS Wangerooge« war im April das erste Schiff, in dem das Schiffspostamt eingerichtet wurde. Dieter Stephan war mit
an Bord. Es folgte dann die »MS Harlesiel«. Weil es an der niedersächsischen Nordseeküste noch mehr Schiffe gibt, war Dieter Stephan mit seinem Team auch in den darauffolgenden Wochen in der Region unterwegs: Ende April eröffnete er Schiffspoststellen auf den Schiffen »Münsterland«, »Ostfriesland«, »Westfalen« und »Wappen« der Borkum Reederei AG Ems, am 1. Mai auf dem Katamaran »Nordlicht« der Reederei und am 3. Mai auf dem Feuerschiff »Borkumriff«.
FOTO: EVELYN GENUIT

Fähren-Wangerooge

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CHARLY, MAIKE UND VILLA MARIECHEN

Der Flaggenmast vor der »Villa Mariechen«, dem »Inselhuus« in der Rösingstraße 10 signalisiert, aus welchem Bundesland die Gäste in der Ferienwohnung im ersten Stock kommen. Die liebevolle Bepflanzung rund um das Haus und die Terrasse sowie die stilvolle Einrichtung strahlen pure Behaglichkeit und Willkommenskultur aus.

Da ist es auch kein Wunder, dass Maike und Volker »Charly« Langhoop ein Spiegelbild ihres sympathischen Heims sind.
Ebenso wenig verwunderlich ist es, dass sich das ältere Ehepaar (75 und 78 Jahre) über mangelnden Zuspruch der Feriengäste nicht beklagen kann. »Und wenn wir einmal keine Gäste haben, ist das auch nicht so schlimm«, verweist der freundliche Gastgeber auf die reifen Jahrgänge seiner Maike, einer Schneidermeisterin und seiner selbst. Allerdings sind beide noch sehr rüstig, unternehmen ausgedehnte Radtouren und sehen sich auf dem Festland auch mal gern andere Länder an. So wie kürzlich, als Maike und Volker Belgiens Hauptstadt Brüssel besucht hatten, dann aber wieder für ihre Besucher da waren.
»Der größte Teil unserer Urlauber sind Stammgäste, meist aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus anderen Bundesländern
und der Schweiz oder aus Frankreich «, verrät »Charly«, von dem kaum jemand weiß, dass er vor 75 Jahren mal als Volker  Langhoop getauft worden ist. »Ich wurde schon in der Schule so genannt«, weiß »Charly« selbst nicht mehr so genau, weshalb er diesen Namen hat. Der liebenswürdige alte Herr gehört noch zu den waschechten Insulanern, was heißt, dass er – was heute nicht mehr möglich ist, weil alle Wangerooger Kinder nur noch auf dem Festland zur Welt kommen – auf seiner Insel geboren ist. »Wir Insulaner sind eine aussterbende Rasse«, meint »Charly« mit Galgenhumor.

SCHMUCKSTÜCK IN DER RÖSINGSTRASSE
Er hat übrigens mal das Maurerhandwerk erlernt und kann also mit Fug und Recht sagen, dass er das Schmuckstück in der  Rösingstraße mit eigenen Händen gebaut hat. »Villa Mariechen«, das ist eine Erinnerung an Charlys Mutter und seine Eltern, die das 1972 erbaute Haus zunächst bewohnt hatten. Wer auf einer Insel zuhause ist, der hat meist nicht nur mehrere Berufe, sondern ist  auch Mitglied in mehreren Vereinen, und so war »Charly« auch Sänger im beliebten Shanty-Chor »De Wangeroogers«, deren Konzerte stets vor vollem Haus stattfanden, die etliche CDs herausgebracht und zahllose
Gäste mit ihrem markigen Gesang erfreut haben. »Mangels Masse« mussten sie ihren »Gesangsbetrieb« einstellen. Doch  einige von ihnen, unter ihnen auch Charly treffen sich immer noch regelmäßig an verschiedenen Orten, klönen und lassen dann natürlich auch ihre Stimmen erschallen. Bisweilen allerdings auf Beerdigungen, wenn es wieder einen »Insulaner« weniger gibt oder ein anderes Mitglied der Dorfgemeinschaft die schöne Insel verlassen hat. Doch meistens sind die Anlässe fröhlicher, was auch dem heiteren Naturell der fröhlichen (Ex-) Sänger entspricht.
TEXT: FRIEDEMANN BRÄUER
FOTOVilla Mariechen: EVELYN GENUIT

 

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KABELJAU UND KLIMAWANDEL

Die Temperaturen steigen, die Gewässer werden wärmer. Das klingt im Hinblick auf den Badeurlaub vielleicht verführerisch, hat aber auch andere weitreichende Konsequenzen. Auch für den Kabeljau. Der Kabeljau: Ein kommerziell wertvoller Fisch, nicht nur an der Nordsee. Doch dem beliebten Speisefisch wird es langsam etwas zu warm in unseren Gewässern. Immerhin ist es die südliche Grenze seines Verbreitungsgebietes … Und die Temperaturen steigen. Sein
Glück: Nach Norden hin wird es ebenfalls wärmer und so wird sein potentieller Lebensraum größer. In der Nordsee
entdeckt man hingegen zunehmend Sardellen oder auch Sardinen, die sich dort nun augenscheinlich deutlich wohler fühlen. Ein weiterer Neuansiedler: Die Pazifische Auster. Im Grunde beherrscht diese, unter Feinschmeckern sehr begehrte
Muschelart, das gesamte Wattenmeer. Sie benötigt Wassertemperaturen von mindestens 18 Grad Celsius. Und das über
mehrere Wochen hinweg. In den letzten Jahren war das kein Problem für das Wattenmeer. Der Klimawandel sorgt also dafür, dass wir in unserer See immer mehr dieser für uns noch ungewohnten Meeresbewohner sichten: Die milden Temperaturen verdrängen aber gleichzeitig solche, die wir als Speisefisch kennen und lieben lernten. Die Nordsee ohne den Kabeljau: kaum vorstellbar. Vielleicht ist die »Flucht« in den Norden aber auch seine letzte Rettung, schließlich ist der Kabeljau inzwischen stark durch Überfischung Kabeljaugefährdet!
MARC OSENBERG

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ÄLTESTER INSULANER: GEBOREN IM LEUCHTTURM

Er fühlt sich noch topfit. Werner Maaß ist der zehn Jahre ältere Bruder des auf der Insel bestens bekannten, ehemaligen
Rettungsschwimmers Wilhelm »Queller« Maaß. Während der mit seinem alten Fahrrad immer noch die Straßen Wangerooges
unsicher macht, lebt Werner Maaß in Uetersen. Wenn er mal nicht mit seiner Frau irgendwo auf der Welt unterwegs ist.

Werner Maaß wurde am 21.3.1923 im Leuchtturm Wangerooge geboren und kann sich »ältester Insulaner « nennen. Seine Hebamme war damals Frau Lammers, die Vorgängerin von Frau Post. Der rüstige Rentner, der 37 Jahre aus beruflichen Gründen in Schweden lebte, einen schwedischen und einen deutschen Pass besitzt, besucht jedes Jahr mehrfach »seine Insel«. Wie viele Wangerooger zog es auch ihn in die weite Welt (siehe MOINBuch »Wangerooge und der Rest der Welt).
Und wie viele Insulaner vor ihm besuchte er auch Südamerika. Vor 20 Jahren reiste Werner Maaß nach Brasilien. Was er dort in vier Wochen erlebte, berichtet er der »MOIN von Wangerooge.«

URWALD UND ZUCKERHUT
»Nach elf Stunden Flug landeten wir auf dem Flugplatz Galeao in Sao Paulo. Die Durchsagen verstanden wir nicht. Wir fanden
eine Frau, in Flugplatzkleidung. Sie sagte uns, wo es zum Inlandsflug nach Blumenau geht. Hier versammelten sich 15 Personen. Nach stundenlangem Warten und mehreren Durchsagen (für uns wieder einmal nicht zu verstehen) war es soweit. Abflug. Der Flug dauerte … Wir hätten eigentlich längst da sein müssen. Als wir dann endlich landeten, waren wir wieder in Sao Paulo. Nach abermaligem, langem Warten bekamen wir belegte Brote und etwas zu trinken. Wir wussten nicht, was geschehen war; und so fragte ich einen Herren neben mir. Auf dem Flugplatz in Blumenau gab es eine Überschwemmung. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis wir einen neuen Flug bekamen.

Wir hofften, dass der Flugplatz inzwischen wieder zum Landen freigegeben war. Wir hatten vereinbart, dass wir dort  abgeholt werden. Nach der Landung waren dann alle schnell verschwunden. Nun standen wir alleine da und warteten auf unsere Abholer. Doch niemand kam … Bis ein Angestellter des Flugplatzes auf uns zukam und wir erfuhren, dass wir schon wieder nicht am richtigen Flugplatz angekommen waren, sondern in Florianopolis! Er brachte uns zu einem Bus, der uns dann schließlich an unser eigentliches Ziel bringen sollte; die anderen Passagiere saßen schon im Bus. Unser Glück: Florianopolis liegt »nur« etwa 130km nördlich von Blumenau an der Küste. In der Nähe unseres Zielortes besuchten wir noch einen Ort mit dem Namen Pommerode, einst gegründet von Deutschen aus Pommern. Mit unserer Gastgeberin fuhren wir für einige Tage zu ihrem  Sommerhaus, das ca. 150km von Blumenau an der Atlantik-Küste liegt. Ein traumhafter
Sandstrand erwartete uns. Später wollten wir dann die größten Wasserfälle Südamerikas besuchen, die Cataratasdo Iguacu. Sie liegen mitten im Urwald am Dreiländereck Paraguay-Argentinien- Brasilien und sind nur mit dem Flugzeug erreichbar. Als es dann losging, mussten wir mit einem Bus etwa 250km nach Curitiba fahren. Dort waren wir gezwungen, zu  übernachten.

Am nächsten Morgen flogen wir dann von dort aus 630 km zu den Wasserfällen. Vor Ort gab es eine große Hotelanlage,
in der wir einige Nächte verbrachten. Die Wasserfälle selbst waren sehr imposant und wurden von den Flüssen Parana und Iguacu gespeist. Einige Kilometer entfernt machten wir noch einen Abstecher zum örtlichen (riesigen) Wasserkraftwerk, Itaipu. Man sagt, es sei eines der sieben Weltwunder der modernen Welt! Es wird von Brasilien sowie Paraguay betrieben. Übrigens: Unser Taxifahrer war auf dieser Tour gleichzeitig unser Reiseführer; er fuhr mit uns außerdem zur argentinischen Grenze, wo wir für 5$ den ansässigen Nationalpark genießen durften. Doch zurück zu den Wasserfällen: Hier liefen etliche Nasenbären ohne Scheu zwischen den Menschen, manche gaben ihnen sogar etwas zum Fressen.

AN DER COPACABANA
Auch bevor es zurück nach Blumenau ging mussten wir in Curitiba übernachten. Einige Tage darauf ging es nach Rio de Janeiro, wo wir ein Zimmer im Hotel Copacabana Ozean bewohnten. Dort stand uns des Weiteren ein Reiseführer mit Auto für vier Tage zur Verfügung. Von unserem Zimmer waren es nur 30m zur Copacabana, wo der Strand allerdings nur spärlich besetzt war. Die Saison war schon vorbei. Obwohl es bereits November war, war es aber angenehm warm. Die weltbekannte Christus-Statue steht auf dem Berg Corcovado und thront in 710m Höhe über der Stadt. Mit einer Bergbahn fuhren wir nach oben, wo sich uns ein eindrucksvoller Anblick bot. Weiter ging es zum Zuckerhut (Pao de Acucar) mit zwei Seilbahnen. Leider war dieser von Nebel umhüllt, was den tollen Ausblick von der Umsteige-Station aber nicht minderte. Der nächste Tag führte uns über eine 14km lange Brücke auf die Insel Itirot. Von hier konnten wir den Zuckerhut noch einmal von hinten sehen. Wie es so ist, war der Urlaub viel zu schnell vorbei. Rückflug nach Deutschland. Es ging mit dem Taxifahrer (425 km mit dem Auto!) zum Flughafen von Sao Paulo. Die vier Wochen vergingen, wie es so ist, wie im Flug. Doch zum Glück verlief
der Rückflug im Vergleich zum Hinflug reibungslos …«
TEXT: WERNER MAASSWerner-Maaß
FOTOS: PRIVATARCHIV

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